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	<title>Die Sprache der Magie - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Bibliothek der Magieakademie zu Surom</subtitle>
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		<title>XaVelle am 13. November 2024 um 00:46 Uhr</title>
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		<updated>2024-11-13T00:46:56Z</updated>

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Es gibt nicht nur eine einzige Grammatik für etwa die Menschensprache, sondern es gibt mehrere Grammatiken. Das liegt daran, dass es mehr als nur eine Herangehensweise gibt, die Struktur von sprachlichen Äußerungen (Sätzen) zu analysieren. Genau so verhält es sich auch mit magischen Formeln. Es gibt niemals DIE Grammatik, sondern immer nur Grammatiken. Die guten unter ihnen können sich von anderen grundlegend unterscheiden, stimmen aber damit überein aus bestimmten Gründen eine Daseinsberechtigung zu haben. Grundunterschiede verschiedener Grammatiken liegen meist im Fokus des Untersuchungsgegenstandes. Die Art und Weise wie Worte anzuordnen sind, ist nicht eindeutig definiert und lässt sich auch nicht eindeutig definieren, es gibt aber feste Rahmen, die man zweifelsohne einzuhalten hat. Es gibt in der natürlichen Sprache die verbreitete klassische Grammatik, es gibt aber auch – um nur eine weitere zu nennen – eine Verb-Grammatik, eine Valenzgrammatik. Diese Grammatik rückt das Verb in den Mittelpunkt und geht davon aus, dass das Verb zwingend, aufgrund einer gewissen „Wertigkeit“ andere Wörter in bestimmter Lage zu sich einfordert. Die eine Grammatik hat mit der anderen nur am Rande etwas zu tun. Beide Grammatiken versuchen die Anordnung der Wörter zueinander zu beschreiben und zu untersuchen und Regelsysteme zu beleuchten. Für die Magie ist an dieser Stelle folgendes wichtig zu wissen: Auch magische Formeln müssen in sich wohlgeformt, also grammatisch (korrekt) sein. Dennoch gibt es für die magische Formelsprache nicht DIE Grammatik, sondern stets Grammatiken. Eine davon wird im Zuge dieser Unterrichtsreihe noch vorgestellt werden, weswegen sich dieses Buch damit begnügt, darauf hinzuweisen, dass es mehrere Grammatiken gibt. Die oben genannte trägt den Namen „Grammatik nach Letizia Emerald Caleano“. Sie stellt eine Möglichkeit dar die Worte der Macht nach bestimmten Regeln anzuordnen. Was geschieht, wenn man sich bei der Struktur einer Zauberformel versehentlich vertut? Was, wenn man anstelle von „Kal Vas Flam“ „Flam Vas Kal“ ausspricht? Diese Antwort können wir uns nach dem gelernten nun selbst beantworten. Vorausgesetzt, der Zauber wurde im Geiste richtig geformt, ist diese Fehlstellung der einzelnen Pithbeleg also ein Phänomen, das in der lautbildlichen Ebene (siehe Semiotik I) stattfindet. Wir haben zuvor mehrfach bewiesen, dass diese Ebene im Gegensatz zu der geistigen kaum von Relevanz ist. Wir können damit ausschließen, durch die Fehlstellung der Formeln, eine Katastrophe auszulösen. Anzunehmen ist dafür aber, dass der Zauber schlicht fehlschlägt. Die missglückte Formelstruktur lässt darauf schließen, dass auch die geistige Gliederung der Urgedanken fehlgeschlagen ist. Das eigentliche Problem ist also in der mentalen Ebene zu suchen – die artikulierte Äußerung ist nur eine Folge des eigentlichen Fehlers. Eine klare Struktur der Formeln, weist auf eine klare Struktur der Gedanken hin. Als unterstützendes Moment, ist also stets auch auf eine korrekte Grammatik zu achten. Deshalb werden nach verschiedenen Grammatiken Herangehensweisen gelehrt, die eine einfache und sinnvolle Struktur zunächst der Pithbeleg, hintergründig (und wichtiger) aber auch der damit verbundenen Elemente verbinden. Ein ganz allgemeiner Rat sei an dieser Stelle gegeben: Der Versuch Formeln über die natürliche Sprache anzugehen, ist häufig hilfreich. Wie man es im Detail machen kann, wird in einem anderen Seminar am Beispiel der Grammatik nach Caleano vorgestellt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Grammatik ist Teil der Syntax. 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Die guten unter ihnen können sich von anderen grundlegend unterscheiden, stimmen aber damit überein aus bestimmten Gründen eine Daseinsberechtigung zu haben. Grundunterschiede verschiedener Grammatiken liegen meist im Fokus des Untersuchungsgegenstandes. Die Art und Weise wie Worte anzuordnen sind, ist nicht eindeutig definiert und lässt sich auch nicht eindeutig definieren, es gibt aber feste Rahmen, die man zweifelsohne einzuhalten hat. Es gibt in der natürlichen Sprache die verbreitete klassische Grammatik, es gibt aber auch – um nur eine weitere zu nennen – eine Verb-Grammatik, eine Valenzgrammatik. Diese Grammatik rückt das Verb in den Mittelpunkt und geht davon aus, dass das Verb zwingend, aufgrund einer gewissen „Wertigkeit“ andere Wörter in bestimmter Lage zu sich einfordert. Die eine Grammatik hat mit der anderen nur am Rande etwas zu tun. Beide Grammatiken versuchen die Anordnung der Wörter zueinander zu beschreiben und zu untersuchen und Regelsysteme zu beleuchten. Für die Magie ist an dieser Stelle folgendes wichtig zu wissen: Auch magische Formeln müssen in sich wohlgeformt, also grammatisch (korrekt) sein. Dennoch gibt es für die magische Formelsprache nicht DIE Grammatik, sondern stets Grammatiken. Eine davon wird im Zuge dieser Unterrichtsreihe noch vorgestellt werden, weswegen sich dieses Buch damit begnügt, darauf hinzuweisen, dass es mehrere Grammatiken gibt. Die oben genannte trägt den Namen „Grammatik nach Letizia Emerald Caleano“. Sie stellt eine Möglichkeit dar die Worte der Macht nach bestimmten Regeln anzuordnen. Was geschieht, wenn man sich bei der Struktur einer Zauberformel versehentlich vertut? Was, wenn man anstelle von „Kal Vas Flam“ „Flam Vas Kal“ ausspricht? Diese Antwort können wir uns nach dem gelernten nun selbst beantworten. Vorausgesetzt, der Zauber wurde im Geiste richtig geformt, ist diese Fehlstellung der einzelnen Pithbeleg also ein Phänomen, das in der lautbildlichen Ebene (siehe Semiotik I) stattfindet. 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		<author><name>XaVelle</name></author>
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		<title>XaVelle am 4. November 2024 um 23:09 Uhr</title>
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Das oberste Ziel dieses Bandes besteht deshalb darin einen breitgefächerten Überblick über die Sprachwissenschaft im magischen Felde zu bieten, der eigene, weiterführende Studien ermöglicht. Dem Feld der Semiotik wird ein ausschweifendes Kapitel gewidmet, da es als Schwerpunkt einer Vorlesung vorgesehen ist. Andere Themenfelder, wie etwa die Grammatik, werden nur theoretisch erklärt. Der Grund hierfür sind andere Seminare, die auf diesem Band aufbauen werden und zu denen es eigene Lehrbücher geben wird. Fragen, die dieses Buch beantworten wird, sind etwa: Wie kann es sein, dass die Worte der Macht „In Mani“ gesprochen von einem Menschen bei einem Rastlosen Wunden reißen können, während die gleichen Worte, so sie aus dem Mund eines Untoten kommen, diesen zu heilen vermögen? Ein und dieselbe Formel wirkt im einem Fall schädlich, im anderen jedoch heilend. Wie ist so etwas möglich? Warum sagt man „In Vas Mani“ und nicht „Mani In Vas“? Und was macht man eigentlich, wenn man Zauberformeln, wie „In Mani“ in die heute gängige Sprache übersetzt? Jedes Wort der Macht hat eine gewisse Bedeutung, aber was heißt das eigentlich - Bedeutung? Untersucht man die Sprache der Magie, so kommt man nicht umhin sich mit der Sprachwissenschaft im Allgemeinen zu befassen. Die Sprache der Magie, die sich in Formeln bestehend aus Worten der Macht äußert, unterliegt Regeln und Gesetzen, die denen anderer natürlicher Sprachen gleichen. Will man also die Sprache der Magie verstehen, so liegt es nahe sich der Fachtermini der gemeinen Sprachwissenschaft zu bedienen, diese jedoch im Hinblick auf die Magie zu interpretieren. Und eben dies soll in den folgenden Kapiteln geschehen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Fragt man nach den Grundlagen der Magie, so nennen die meisten Zauberer die Worte der Macht und die Reagenzien. Dieses Werk befasst sich mit der Sprache der Magie, folglich mit den Worten der Macht. Obgleich dieses Buch als Einführungsband verstanden werden will, untersucht es den Gegenstand der Sprache mit einer Gründlichkeit, die über die bloße Übersetzung der Worte der Macht hinausgehen wird. Möchte man sich näher mit der Materie der Sprache der Magie beschäftigen, ist es unabdingbar gewisse Fachtermini zu beherrschen und zu begreifen, was sich dahinter verbirgt. 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		<author><name>XaVelle</name></author>
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Es gibt nicht nur eine einzige Grammatik für etwa die Menschensprache, sondern es gibt mehrere Grammatiken. Das liegt daran, dass es mehr als nur eine Herangehensweise gibt, die Struktur von sprachlichen Äußerungen (Sätzen) zu analysieren. Genau so verhält es sich auch mit magischen Formeln. Es gibt niemals DIE Grammatik, sondern immer nur Grammatiken. Die guten unter ihnen können sich von anderen grundlegend unterscheiden, stimmen aber damit überein aus bestimmten Gründen eine Daseinsberechtigung zu haben. Grundunterschiede verschiedener Grammatiken liegen meist im Fokus des Untersuchungsgegenstandes. Die Art und Weise wie Worte anzuordnen sind, ist nicht eindeutig definiert und lässt sich auch nicht eindeutig definieren, es gibt aber feste Rahmen, die man zweifelsohne einzuhalten hat. Es gibt in der natürlichen Sprache die verbreitete klassische Grammatik, es gibt aber auch – um nur eine weitere zu nennen – eine Verb-Grammatik, eine Valenzgrammatik. Diese Grammatik rückt das Verb in den Mittelpunkt und geht davon aus, dass das Verb zwingend, aufgrund einer gewissen „Wertigkeit“ andere Wörter in bestimmte Lage zu sich einfordert. Die eine Grammatik hat mit der anderen nur am Rande etwas zu tun. Beide Grammatiken versuchen die Anordnung der Wörter zueinander zu beschreiben und zu untersuchen und Regelsysteme zu beleuchten. Für die Magie ist an dieser Stelle folgendes wichtig zu wissen: Auch magische Formeln müssen in sich wohlgeformt, also grammatisch (korrekt) sein. Dennoch gibt es für die magische Formelsprache nicht DIE Grammatik, sondern stets Grammatiken. Eine davon wird im Zuge dieser Unterrichtsreihe noch vorgestellt werden, weswegen sich dieses Buch damit begnügt, darauf hinzuweisen, dass es mehrere Grammatiken gibt. Die oben genannte trägt den Namen „Grammatik nach Letizia Emerald Caleano“. Sie stellt eine Möglichkeit dar die Worte der Macht nach bestimmten Regeln anzuordnen. Was geschieht, wenn man sich bei der Struktur einer Zauberformel versehentlich vertut? Was, wenn man anstelle von „Kal Vas Flam“ „Flam Vas Kal“ ausspricht? Diese Antwort können wir uns nach dem gelernten nun selbst beantworten. Vorausgesetzt, der Zauber wurde im Geiste richtig geformt, ist diese Fehlstellung der einzelnen Pithbeleg also ein Phänomen, das in der lautbildlichen Ebene (siehe Semiotik I) stattfindet. Wir haben zuvor mehrfach bewiesen, dass diese Ebene im Gegensatz zu der geistigen kaum von Relevanz ist. Wir können damit ausschließen, durch die Fehlstellung der Formeln eine Katastrophe auszulösen. Anzunehmen ist dafür aber, dass der Zauber schlicht fehlschlägt. Die missglückte Formelstruktur lässt darauf schließen, dass auch die geistige Gliederung der Urgedanken fehlgeschlagen ist. Das eigentliche Problem ist also in der mentalen Ebene zu suchen – die artikulierte Äußerung ist nur eine Folge des eigentlichen Fehlers. Eine klare Struktur der Formeln, weist auf eine klare Struktur der Gedanken hin. Als unterstützendes Moment, ist also stets auch auf eine korrekte Grammatik zu achten. Deshalb werden nach verschiedenen Grammatiken Herangehensweisen gelehrt, die eine einfache und sinnvolle Struktur zunächst der Pithbeleg, hintergründig (und wichtiger) aber auch der damit verbundenen Elemente verbinden. Ein ganz allgemeiner Rat sei an dieser Stelle gegeben: Der Versuch Formeln über die natürliche Sprache anzugehen, ist häufig hilfreich. Wie man es im Detail machen kann, wird in einem anderen Seminar am Beispiel der Grammatik nach Caleano vorgestellt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Grammatik ist Teil der Syntax. 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Es gibt nicht nur eine einzige Grammatik für etwa die Menschensprache, sondern es gibt mehrere Grammatiken. Das liegt daran, dass es mehr als nur eine Herangehensweise gibt, die Struktur von sprachlichen Äußerungen (Sätzen) zu analysieren. Genau so verhält es sich auch mit magischen Formeln. Es gibt niemals DIE Grammatik, sondern immer nur Grammatiken. Die guten unter ihnen können sich von anderen grundlegend unterscheiden, stimmen aber damit überein aus bestimmten Gründen eine Daseinsberechtigung zu haben. Grundunterschiede verschiedener Grammatiken liegen meist im Fokus des Untersuchungsgegenstandes. Die Art und Weise wie Worte anzuordnen sind, ist nicht eindeutig definiert und lässt sich auch nicht eindeutig definieren, es gibt aber feste Rahmen, die man zweifelsohne einzuhalten hat. Es gibt in der natürlichen Sprache die verbreitete klassische Grammatik, es gibt aber auch – um nur eine weitere zu nennen – eine Verb-Grammatik, eine Valenzgrammatik. Diese Grammatik rückt das Verb in den Mittelpunkt und geht davon aus, dass das Verb zwingend, aufgrund einer gewissen „Wertigkeit“ andere Wörter in bestimmte Lage zu sich einfordert. Die eine Grammatik hat mit der anderen nur am Rande etwas zu tun. Beide Grammatiken versuchen die Anordnung der Wörter zueinander zu beschreiben und zu untersuchen und Regelsysteme zu beleuchten. Für die Magie ist an dieser Stelle folgendes wichtig zu wissen: Auch magische Formeln müssen in sich wohlgeformt, also grammatisch (korrekt) sein. Dennoch gibt es für die magische Formelsprache nicht DIE Grammatik, sondern stets Grammatiken. Eine davon wird im Zuge dieser Unterrichtsreihe noch vorgestellt werden, weswegen sich dieses Buch damit begnügt, darauf hinzuweisen, dass es mehrere Grammatiken gibt. Die oben genannte trägt den Namen „Grammatik nach Letizia Emerald Caleano“. Sie stellt eine Möglichkeit dar die Worte der Macht nach bestimmten Regeln anzuordnen. Was geschieht, wenn man sich bei der Struktur einer Zauberformel versehentlich vertut? Was, wenn man anstelle von „Kal Vas Flam“ „Flam Vas Kal“ ausspricht? Diese Antwort können wir uns nach dem gelernten nun selbst beantworten. Vorausgesetzt, der Zauber wurde im Geiste richtig geformt, ist diese Fehlstellung der einzelnen Pithbeleg also ein Phänomen, das in der lautbildlichen Ebene (siehe Semiotik I) stattfindet. Wir haben zuvor mehrfach bewiesen, dass diese Ebene im Gegensatz zu der geistigen kaum von Relevanz ist. Wir können damit ausschließen, durch die Fehlstellung der Formeln eine Katastrophe auszulösen. Anzunehmen ist dafür aber, dass der Zauber schlicht fehlschlägt. Die missglückte Formelstruktur lässt darauf schließen, dass auch die geistige Gliederung der Urgedanken fehlgeschlagen ist. Das eigentliche Problem ist also in der mentalen Ebene zu suchen – die artikulierte Äußerung ist nur eine Folge des eigentlichen Fehlers. Eine klare Struktur der Formeln, weist auf eine klare Struktur der Gedanken hin. Als unterstützendes Moment, ist also stets auch auf eine korrekte Grammatik zu achten. Deshalb werden nach verschiedenen Grammatiken Herangehensweisen gelehrt, die eine einfache und sinnvolle Struktur zunächst der Pithbeleg, hintergründig (und wichtiger) aber auch der damit verbundenen Elemente verbinden. Ein ganz allgemeiner Rat sei an dieser Stelle gegeben: Der Versuch Formeln über die natürliche Sprache anzugehen, ist häufig hilfreich. Wie man es im Detail machen kann, wird in einem anderen Seminar am Beispiel der Grammatik nach Caleano vorgestellt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Grammatik ist Teil der Syntax. Ist ein Satz – oder eine Magieformel – wohlgeformt, dann ist sie zugleich auch grammatisch (korrekt). Ein grammatischer (grammatisch korrekter) Satz, ist grammatisch, weil die einzelnen Bestandteile des Satzes (Wörter) nach den gültigen Regeln einer Sprache angeordnet sind. Man spricht auch von einem Grammatischen Regelkatalog, der für eine Sprache gilt. Er verbietet es etwa zu sagen „Schön Haus das war“, und fordert uns auf zu sagen „das Haus war schön“. Ungewöhnlich mutet nun die folgende Tatsache an: Es gibt nicht nur eine Grammatik für eine Sprache. Dieser Umstand muss an dieser Stelle zunächst so hingenommen werden. Es gibt nicht nur eine einzige Grammatik für etwa die Menschensprache, sondern es gibt mehrere Grammatiken. Das liegt daran, dass es mehr als nur eine Herangehensweise gibt, die Struktur von sprachlichen Äußerungen (Sätzen) zu analysieren. Genau so verhält es sich auch mit magischen Formeln. Es gibt niemals DIE Grammatik, sondern immer nur Grammatiken. Die guten unter ihnen können sich von anderen grundlegend unterscheiden, stimmen aber damit überein aus bestimmten Gründen eine Daseinsberechtigung zu haben. Grundunterschiede verschiedener Grammatiken liegen meist im Fokus des Untersuchungsgegenstandes. Die Art und Weise wie Worte anzuordnen sind, ist nicht eindeutig definiert und lässt sich auch nicht eindeutig definieren, es gibt aber feste Rahmen, die man zweifelsohne einzuhalten hat. Es gibt in der natürlichen Sprache die verbreitete klassische Grammatik, es gibt aber auch – um nur eine weitere zu nennen – eine Verb-Grammatik, eine Valenzgrammatik. Diese Grammatik rückt das Verb in den Mittelpunkt und geht davon aus, dass das Verb zwingend, aufgrund einer gewissen „Wertigkeit“ andere Wörter in bestimmte Lage zu sich einfordert. Die eine Grammatik hat mit der anderen nur am Rande etwas zu tun. Beide Grammatiken versuchen die Anordnung der Wörter zueinander zu beschreiben und zu untersuchen und Regelsysteme zu beleuchten. Für die Magie ist an dieser Stelle folgendes wichtig zu wissen: Auch magische Formeln müssen in sich wohlgeformt, also grammatisch (korrekt) sein. Dennoch gibt es für die magische Formelsprache nicht DIE Grammatik, sondern stets Grammatiken. Eine davon wird im Zuge dieser Unterrichtsreihe noch vorgestellt werden, weswegen sich dieses Buch damit begnügt, darauf hinzuweisen, dass es mehrere Grammatiken gibt. Die oben genannte trägt den Namen „Grammatik nach Letizia Emerald Caleano“. Sie stellt eine Möglichkeit dar die Worte der Macht nach bestimmten Regeln anzuordnen. Was geschieht, wenn man sich bei der Struktur einer Zauberformel versehentlich vertut? Was, wenn man anstelle von „Kal Vas Flam“ „Flam Vas Kal“ ausspricht? Diese Antwort können wir uns nach dem gelernten nun selbst beantworten. Vorausgesetzt, der Zauber wurde im Geiste richtig geformt, ist diese Fehlstellung der einzelnen Pithbeleg also ein Phänomen, das in der lautbildlichen Ebene (siehe Semiotik I) stattfindet. Wir haben zuvor mehrfach bewiesen, dass diese Ebene im Gegensatz zu der geistigen kaum von Relevanz ist. Wir können damit ausschließen, durch die Fehlstellung der Formeln eine Katastrophe auszulösen. Anzunehmen ist dafür aber, dass der Zauber schlicht fehlschlägt. Die missglückte Formelstruktur lässt darauf schließen, dass auch die geistige Gliederung der Urgedanken fehlgeschlagen ist. Das eigentliche Problem ist also in der mentalen Ebene zu suchen – die artikulierte Äußerung ist nur eine Folge des eigentlichen Fehlers. Eine klare Struktur der Formeln, weist auf eine klare Struktur der Gedanken hin. Als unterstützendes Moment, ist also stets auch auf eine korrekte Grammatik zu achten. Deshalb werden nach verschiedenen Grammatiken Herangehensweisen gelehrt, die eine einfache und sinnvolle Struktur zunächst der Pithbeleg, hintergründig (und wichtiger) aber auch der damit verbundenen Elemente verbinden. Ein ganz allgemeiner Rat sei an dieser Stelle gegeben: Der Versuch Formeln über die natürliche Sprache anzugehen, ist häufig hilfreich. Wie man es im Detail machen kann, wird in einem anderen Seminar am Beispiel der Grammatik nach Caleano vorgestellt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>XaVelle: Die Seite wurde neu angelegt: „Die Sprache der Magie - eine Einführung von Alirion Damotil  Inhaltsverzeichnis  Vorwort Semantik I Semiotik Semantik II Sprachentwicklung Vorteile der menschlichen Formelsprache Semiotik II (Runenkunde) Runen Syntax Grammatik  Vorwort  Fragt man nach den Grundlagen der Magie, so nennen die meisten Zauberer die Worte der Macht und die Reagenzien. Dieses Werk befasst sich mit der Sprache der Magie, folglich mit den Worten der Macht. Obgleich dieses Buch a…“</title>
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